Die kontaktgesteuerte Zündung glänzte zusammen mit der nicht wasserdichten Isolation der Hochspannungskabel an den Kerzensteckern dadurch, daß bei feuchtem und vor allem regnerischen Wetter große Startschwierigkeiten auftraten.
Versuche, eine bezahlbare und zuverlässige elektronische Zündung zu finden schlugen fehl.
Auch die Idee, selber eine entsprechende zu entwickeln, führte nicht weit. Eine robuste, zuverlässige Schaltung mit passenden Aufnehmern für den richtigen Zündzeitpunkt ist nicht so einfach realisierbar wie man meinen kann.
So entschied ich mich, die Zündanlage gegen die erprobte Transistorzündung der neueren CB-Modelle (Bol d'Or) zu tauschen.
Unterschiede sind:
- Zündspulen sind niederohmiger und leistungsfähiger
- Induktive Aufnehmer ("Pick-Ups") statt Zündkontakten bestimmen den Zündzeitpunkt
- durch einen Eisennocken auf der Kurbelwelle
- Strom durch die Zündspulen wird durch Transistorschaltung gesteuert, die von den Pick-Ups angesteuert werden
Der Umbau war neben der Besorgung der entsprechenden Bauteile (es waren nur Zündspulen, 2 Transistoreinheiten, 2 Pick-Up-Spulen und der Steuernocken) nur in zwei Bereichen etwas anspruchsvoller:
- Die Pick-Up-Spulen müssen auf der vorhandenen Unterbrechergrundplatte genau positioniert und dort die Gewinde für deren Halteschrauben geschnitten werden.
- Der Steuernocken muß genau auf dem vorhandenen Fliehkraftversteller befestigt werden.
Letzteres habe ich durch schweißen erledigt, es klappte aufgrund der völlig unterschiedlichen Stahlsorten erst im zweiten Anlauf zuverlässig.