Ursprünglich wollte ich das Schutzblech mit dem Kennzeichenträger gemeinsam abhandeln, entschloß mich aber aufgrund des Umfangs doch, zwei Punkte hierzu einzustellen.
Der leider vorgefundene Zustand beider Bauteile ist hier aber gemeinsam zu sehen:


Aus der Ferne betrachtet sieht es noch halbwegs reparabel aus, geht man aber näher heran, wird man schon etwas trauriger.

Das folgende Bild zeigt das ganze aus Sicht des Reifens. Ich habe vor etlichen Jahren die Schutzblechunterseite entrostet, grundiert und mit Steinschlagschutz beschichtet. Es hat, wie man sieht, durchaus dem Rost entgegenwirken können, aber eben nicht perfekt, wie im übernächsten Bild ja auch zu sehen ist.
Dabei fällt mir auf, daß das Schutzblech aussieht, als ob einmal jemand von hinten aufs Motorrad aufgefahren sei. An so etwas kann ich mich aber nicht erinnern. Bei den weiteren Arbeiten werde ich mit soweit möglich richten, ein Gummihammer wird wohl ausreichen.

Da damals der der Kabelschlauch zu dick für die Durchführungen war und die ohnehin schon recht kariös wurde der per Kabelbinder befestigt, wie man hier sieht, war das wohl nicht ausreichend, der Reifen hat wohl dann angefangen daran zu nagen und sich schließlich bis zur Kupferlitze der Kabel durchzuarbeiten.
Das muß bei der Wiederherstellung besser gelöst werden.

Die Durchführungsgummis für die Kabel sind leider verschlissen und müssen erneuert werden. Die zugehörigen Löcher im Schutzblech haben einen Durchmesser von 14 mm.
Originalersatzteilnummer : 32983-011-000
Kleine Durchrostung im Bereich der länglichen Kabelführung radseitig (im Bild nicht sichtbar).
Durchgeführte Arbeiten am Schutzblech:
Unterseite schonend gereinigt, Flugrost per Drahtbürste entfernt, mit Nitroverdünner nachgereinigt. Silberne Rostschutzfarbe aufgetragen, vorher die kleine Durchrostung mit Gewebeklebeband abgedeckt und dieses dann auch überlackiert. Die Farbe wurde auch in die umlaufenden Falze eingebracht, nicht jedoch auf die von außen sichtbaren Flächen.
Die verformte Aufnahme des Katzenauges habe ich per Gummihammer korrigiert, die Rückseite (Aluminium) des des Katzenauges per Hammer und zwischengelegter Stecknuß. Befestigung nun per Edelstahlmutter und zusätzlich flächiger Verklebung des Katzenauges auf dem Schutzblech.
Gut funktioniert hat das Richten des Schutzblechs per Gummihammer - nun sieht es nicht mehr so aus, als ob ein Auffahrunfall geschehen sei.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß der Zustand nun wesentlich besser ist, einem Austausch gegen ein gut erhaltenes Schutzblech wäre aber sicher nicht falsch.